Tipps & Varianten

Ereignisse aufwerten


Wem die Ereignisse in „Orléans“ zu harmlos sind, kann die folgende Variante spielen.

Ereignisse aufwerten:

Aus den 18 Stundenglaskarten werden 3 Sets gebildet. Jedes Set besteht aus je 1-mal Wallfahrt, Ernte, Steuern, Einnahmen, Handelstag und Pest (also jedes Ereignis kommt pro Set 1-mal vor).

Die Sets werden verdeckt gemischt. Das Set mit der Startkarte „Wallfahrt“ wird ohne diese Karte gemischt. Die Startkarte wird anschließend oben daraufgelegt. Die Sets werden dann verdeckt neben dem Spielplan abgelegt.

Nun nimmt man den ersten Stapel mit der Startkarte „Wallfahrt“ und legt diesen auf das Stundenglas-Feld. Sind die Ereigniskarten des ersten Stapels nach 6 Runden aufgebraucht, legt man den nächsten Stapel auf das Stundenglas-Feld. Schließlich folgt nach der 12. Runde der dritte Stapel.

Dabei gilt folgende Regelung:

Pest und Wallfahrt bleiben in ihren Auswirkungen immer gleich. Für die anderen Ereignisse gilt für die Runden 1-6 (erster Stapel):

  • Ernte: Gib 1 Lebensmittel ab (oder zahle 5 Münzen).
  • Steuern: Zahle 1 Münze pro Ware.
  • Einnahmen: Du erhältst 3 Münzen pro erreichtem Entwicklungsstand.
  • Handelstag: Du erhältst 3 Münzen pro Kontor.

Für die Runden 7-12 (zweiter Stapel) gilt:

  • Ernte: Gib 2 Lebensmittel ab (oder zahle 10 Münzen).
  • Steuern: Zahle 1 Münze pro 2 Waren.
  • Einnahmen: Du erhältst 2 Münzen pro erreichtem Entwicklungsstand.
  • Handelstag: Du erhältst 2 Münzen pro Kontor.

Für die Runden 13-18 (dritter Stapel) gilt:

  • Ernte: Gib 3 Lebensmittel ab (oder zahle 15 Münzen).
  • Steuern: Zahle 1 Münze pro 3 Waren.
  • Einnahmen: Du erhältst 1 Münze pro erreichtem Entwicklungsstand.
  • Handelstag: Du erhältst 1 Münze pro Kontor.


Zusätzliche Ortskarten


Durch die Erweiterungen „Orléans Invasion“ und „Orléans Handel & Intrige“ oder Ortskartensets können zusätzliche Ortskarten das Spiel erweitern. Dabei werden die Ortskarten samt der hinzugefügten in zwei Stapel entsprechend ihrer Rückseiten (I und II) aufgeteilt. Danach werden beide Stapel verdeckt gemischt und von jedem 13 zufällig ausgewählt, die daraufhin im Spiel verfügbar sind. Bei weniger als 13 Ortskarten der Kategorie II wird mit den vorhandenen gespielt. 


Tipp: Personen mit 2 Seiten


Da einmal auf Aktionsfeldern platzierte Personen nicht mehr umgesetzt werden dürfen, andererseits aber während der Planungsphase Personen hin- und hergeschoben werden, gab es die Frage, wie man das Problem lösen könne, die bereits in vorherigen Runden gesetzten Personen von denen, die aktuell gesetzt werden, zu unterscheiden.

Wer die Holzmeeple hat, hat dazu nun verschiedene Möglichkeiten. Zum einen sind die Sticker leicht unterschiedlich in Vorder- und Rückseiten, was aber für den schnellen Überblick wahrscheinlich nicht reicht. Man kann die Meeples aber auch nur auf einer Seite bekleben, sodass die andere Seite ohne Sticker ist. Dann werden die Aktionen mit der stickerlosen Seite geplant und sobald die Figuren einmal gesetzt sind, auf die Stickerseite gedreht.

Wer nicht auf die Sticker verzichten will, kann die Figuren auch bei der Planungsphase hinstellen und sobald die Planung abgeschlossen wurde, hinlegen – oder umgekehrt.